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Berliner Mauer
Tatsächlich gibt es die Berliner Mauer in der wiedervereinigten Stadt Berlin schon lange nicht mehr. Doch ist die Erinnerung an sie, mit all ihren Konsequenzen und Hindernissen für die Menschen während der 28 Jahre dauernden Stadttrennung noch durchaus lebendig. Die Stadt ist wieder zusammengewachsen und nur für die Nachwelt erhaltene Exponate erinnern an die Separation.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Deutschland, hier insbesondere Berlin, unter den Alliierten aufgeteilt. Im Zuge des Kalten Krieges schlossen sich Frankreich, England und die USA zusammen, während die Sowjetunion außen vor blieb. So entstanden die Staaten Deutschland und die DDR. Die Spannungen zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion wurden im Laufe der Zeit unberechenbar und Berlin stand als Unruheherd im Mittelpunkt. Die Bevölkerung des ostdeutschen Raumes floh scharenweise aus dem Osten in den Westen.
Am frühen Morgen des 13. August 1961 wurde durch die DDR-Regierung zur Unterbindung des Fluchtstromes damit begonnen, zunächst mit Hilfe von Betonpfählen und Stacheldraht, eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin zu errichten. Die offizielle Begründung der Mauererrichtung durch die SED-Führung lautete „Antifaschistischer Schutzwall zur Friedenssicherung“. Von heute auf morgen waren Familien und Freunde plötzlich getrennt. Auch den etwa 60.000 Berufspendlern war das Betreten der westdeutschen Zone untersagt. Häuser wurden kurzfristig abgerissen, zwangsgeräumt oder zugemauert, mitunter sogar einfach im Grenzbereich getrennt. Die Bahnverbindungen wurden an den Grenzstellen unterbrochen oder gekappt. Um die Mauer nachfolgend weiter zu verstärken, wurden tiefe und weitläufige Gräben, manchmal bis zu 100 Metern, ausgehoben und die Stacheldrahtzäune durch Betonmauern ersetzt, die größtenteils knapp vier Meter hoch und mit einer Krönung aus Betonröhren versehen waren. Zusätzlich montierte Selbstschussanlagen und die Verminung des entstandenen Grenzgebietes sorgten zusammen mit erteilten Schießbefehlen der Grenztruppen dafür, dass absolut kein Durchkommen für die Bevölkerung mehr möglich war. Auch wurden Wachtürme, Schutzbunker, Hundelaufanlagen und völlig sichtfreie Patrouillenwege errichtet sowie zum Teil eine zweite Mauer dahinter errichtet. Die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und zur DDR war etwa 166 km lang. Auf einer Länge von 107 km stand die Berliner Mauer, die 192 Straßen durchschnitt. Zwischen dem 13.08.1961 und dem 09.11.1989 gab es offiziell knapp 170 Todesfälle von Personen durch Gewaltakte, die die gleichwohl versuchte Flucht nicht überlebt haben.
Als am 23. August 1989 Ungarn seine Grenzen öffnete, flohen etwa 13.000 Urlauber und drängten sich in Budapest in der Botschaft. Auch in der Tschechoslowakei in Prag gab es ähnliche Bilder. Es kam zu Demonstrationen und Massenveranstaltungen, um die Reisebeschränkungen der DDR-Bürger aufzuheben. Nach vielen politischen Prozessen fiel die Berliner Mauer unter großem Jubel der Bevölkerung am 09. November 1989.
Am frühen Morgen des 13. August 1961 wurde durch die DDR-Regierung zur Unterbindung des Fluchtstromes damit begonnen, zunächst mit Hilfe von Betonpfählen und Stacheldraht, eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin zu errichten. Die offizielle Begründung der Mauererrichtung durch die SED-Führung lautete „Antifaschistischer Schutzwall zur Friedenssicherung“. Von heute auf morgen waren Familien und Freunde plötzlich getrennt. Auch den etwa 60.000 Berufspendlern war das Betreten der westdeutschen Zone untersagt. Häuser wurden kurzfristig abgerissen, zwangsgeräumt oder zugemauert, mitunter sogar einfach im Grenzbereich getrennt. Die Bahnverbindungen wurden an den Grenzstellen unterbrochen oder gekappt. Um die Mauer nachfolgend weiter zu verstärken, wurden tiefe und weitläufige Gräben, manchmal bis zu 100 Metern, ausgehoben und die Stacheldrahtzäune durch Betonmauern ersetzt, die größtenteils knapp vier Meter hoch und mit einer Krönung aus Betonröhren versehen waren. Zusätzlich montierte Selbstschussanlagen und die Verminung des entstandenen Grenzgebietes sorgten zusammen mit erteilten Schießbefehlen der Grenztruppen dafür, dass absolut kein Durchkommen für die Bevölkerung mehr möglich war. Auch wurden Wachtürme, Schutzbunker, Hundelaufanlagen und völlig sichtfreie Patrouillenwege errichtet sowie zum Teil eine zweite Mauer dahinter errichtet. Die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und zur DDR war etwa 166 km lang. Auf einer Länge von 107 km stand die Berliner Mauer, die 192 Straßen durchschnitt. Zwischen dem 13.08.1961 und dem 09.11.1989 gab es offiziell knapp 170 Todesfälle von Personen durch Gewaltakte, die die gleichwohl versuchte Flucht nicht überlebt haben.
Als am 23. August 1989 Ungarn seine Grenzen öffnete, flohen etwa 13.000 Urlauber und drängten sich in Budapest in der Botschaft. Auch in der Tschechoslowakei in Prag gab es ähnliche Bilder. Es kam zu Demonstrationen und Massenveranstaltungen, um die Reisebeschränkungen der DDR-Bürger aufzuheben. Nach vielen politischen Prozessen fiel die Berliner Mauer unter großem Jubel der Bevölkerung am 09. November 1989.