Woran erkennt man ein gutes Altenheim?
In allen Bundesländern und Landkreisen gibt es wohnortnahe Beratungsstellen, die kostenlos in Anspruch genommen werden können und neutrale Informationen herausgeben. Dabei kommen nicht nur die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Senioren zur Sprache, man erfährt auch, was für Dienste die einzelnen Altersheime anzubieten haben und wie sie vom Medizinischen Dienst und den verpflichtenden Qualitätskontrollen bewertet wurden.
Gibt es Fachkräfte für Demenzkranke? Wird Biographiearbeit geleistet? Geht man auf persönliche Wünsche rund um die Mahlzeiten, die Zimmereinrichtung oder auch die Körperpflege ein? Kommen in dem Altersheim Fälle von Dekubitus vor? Dokumentiert man die Medikamentengabe und die Gespräche mit dem Arzt? All diese Fragen sind nur ein Ausschnitt aus einem großen Fragenkatalog, der abgeklärt sein sollte, bevor man sich für ein bestimmtes Altersheim entscheidet.
Auch das Internet kann hier eine gute Entscheidungshilfe sein. Auf den Seiten des Medizinischen Dienstes oder der Krankenkassen werden die Ergebnisse von umfassenden Qualitätskontrollen veröffentlicht. Aus ihnen lässt ablesen, welches Altersheim in welchem Ausmaß de vorgegebenen Kriterien-Katalog entspricht. Ein Altersheim, das schlechter als mit der Note “gut” abschneidet, weist in der Regel deutliche Mängel auf. Wo mit Note 1 bewertet wurde, kann man davon ausgehen, dass sich ein alter Mensch hier in guten Händen befindet.
Trotz dieser Informationsmöglichkeiten sollte man nicht darauf verzichten, ein Altersheim selbst aufzusuchen, sich die Gegebenheiten vor Ort genau anzusehen, mit den Mitarbeitern zu sprechen und sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Neben den guten Bewertungen, die ein Altersheim von offiziellen Stellen bekommt, bleibt es doch auch eine Sache des einzelnen Menschen, ob ihm die Atmosphäre des Hauses, in dem er bis zu seinem Lebensende wohnen wird, auch wirklich zusagt.
Urlaub in Berlin – 5 Tipps
Die Bundeshauptstadt ist ein beliebtes Ziel für Touristen, und es gibt wahrlich viel zu sehen. Da Städtereisen meist nur von kurzer Dauer sind, ist es wichtig, in kurzer Zeit möglichst viel erleben zu können. Daher haben wir die fünf wesentlichsten Hotspots für Reisende zusammengestellt, damit die Zeit optimal genutzt werden kann.
Reichstagsgebäude
Hier befindet sich seit 1999 der Sitze des Deutschen Bundestages. Das Gebäude wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stil der Neorenaissance errichtet und von 1991 bis 1999 grundlegend umgestaltet. Die Kuppel ist heute eines der beliebtesten Ziele in Berlin, und man kann nach unten in den Plenarsaal blicken oder die Aussicht über Berlin rundherum genießen.
Gedächtniskirche
Das Kirchengebäude wurde im Jahr 1943 während der Luftangriffe gegen Berlin in Brand gesetzt. Nach dem Krieg wurde ein neues Kirchengebäude aufgebaut, wobei allerdings der zerstörte Turm als Mahnmal belassen wurde. Die ehemalige Eingangshalle dient heute als Raum des Gedenkens an die Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs.
Brandenburger Tor
Mit dem Brandenburger Tor, das am Pariser Platz steht, stehen viele wichtige Ereignisse in der Geschichte Berlins und Deutschlands in direktem Zusammenhang. Es markierte die Grenze zwischen Ost- und Westberlin, und heute sieht man es im Allgemeinen als Symbol für den überwundenen Kalten Krieg und die Wiedervereinigung Deutschlands.
Fernsehturm
Der Fernsehturm ist 368 Meter hoch und damit das höchste Bauwerk in Deutschland. Er wurde in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes errichtet und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Neben einer Besucherplattform kann man auch eine Bar und ein Restaurant besuchen. Da sich der Fernsehturm überaus großer Beliebtheit erfreut, wird empfohlen, die Tickets für die Liftfahrt vorab im Internet zu buchen, um längere Wartezeiten zu vermeiden.
Olympiastadion
Dieses Stadion wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 zwischen 1934 und 1936 errichtet, heute ist es die Heimstätte des Fußballvereins Hertha BSC. Doch im Stadion wird nicht nur Fußball gespielt: Es finden auch regelmäßig Leichtathletik-Meetings statt, im Jahr 2009 wurde sogar die Weltmeisterschaft ausgetragen.
In Berlin ist aber auch für den kulturellen Genuss gesorgt: Man kann klassische Konzerte, Musicals oder verschiedene Shows und Theateraufführungen besuchen, bevor man den Tag gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lässt.
Tipp:
Um sich einen Überblick zu verschaffen, kann man den Tag mit einer Rundfahrt mit einem der zahlreichen Hop-on-Hop-off-Busse beginnen. Diese verkehren in regelmäßigen Abständen zwischen den Highlights, und mit dem Kauf einer Karte kann man beliebig oft ein- oder aussteigen, um die eine oder andere Sehenswürdigkeit genauer zu besichtigen. Wenn man dann noch für den Abend eine Rundfahrt auf der Spree bucht, dann bleibt der Aufenthalt in Berlin unvergesslich in Erinnerung! Für diejenigen unter euch, welche auch während den Besichtigungen ein wenig Sport treiben wollen, gibt es in Berlin haufenweise Ausleihshops für Elektrofahrräder.
Welche Freizeitaktivitäten gibt es in Berlin
Darüber hinaus gibt es in Berlin noch unzählige andere Museen, unter anderem so exotische Vertreter wie das Zucker- oder das Feuerwehrmuseum.Für kulturell begeisterte Touristen ist Berlin natürlich so interessant wie kaum eine andere deutsche Stadt. Immerhin befand sich hier jahrelang die Berliner Mauer, welche Deutschland in Ost und West teilte. Ein Besuch des legendären Berliner Mauerweges sollte daher nicht versäumt werden. Auf insgesamt 14 Teilstrecken kann man hier nicht nur Reste dieser Mauer entdecken, auch landschaftlich ist dieser Weg besonders schön gelegen.
Für Familien mit Kindern besonders empfehlenswert ist ein Besuch des Aquadoms und Sea Life Centers. Sage und schreibe mehr als 4.000 Meeresbewohner kann man hier betrachten, unter anderem so exotische Exemplare wie Haie, Rochen, aber auch Seepferdchen und Seeigel.
Noch bekannter allerdings ist der Berliner Zoo – auch dieser sollte unbedingt auf dem Urlaubsplan stehen.
Die beste Art, Berlin kennenzulernen, ist übrigens eine Fahrt mit einem der Berliner Touristikbusse. Diese führen den Urlauber zu den schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt und werden so auch gerne von den Einheimischen genutzt. Reichstag, Siegessäule und Checkpoint Charlie wird man während dieser Fahrt ebenso passieren wie den Berliner Dom – allesamt beliebte Fotomotive. Auch die beiden Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt, den Berliner Fernsehturm und das Brandenburger Tor, entdeckt man während solch einer Fahrt.
Auch in den Abend- und Nachtstunden allerdings ist in Berlin für ausreichend Angebote gesorgt – Langeweile kommt hier mit Sicherheit nicht auf. Unzählige Bars, Clubs und Diskotheken kann man in der deutschen Hauptstadt besuchen, da fällt die Auswahl nicht leicht.
Wer die deutsche Hauptstadt einmal von oben kennenlernen möchte, sollte den Berliner Flugsimulator besuchen. Absolut realistisch stellt dieser Berlin von oben dar – ein Risiko geht man dabei jedoch nicht ein.
Zu guter Letzt kann man seine Freizeit in Berlin auch gut in einer der Parkanlagen verbringen, nicht umsonst gilt Berlin auch als die “grünste Stadt Europas”.
Städtetripp Berlin: Was muss man sich anschauen?
Jedes Jahr besuchen Millionen von Touristen unsere schöne Hauptstadt – Berlin und sind begeistert von der großen Auswahl an Attraktionen, Einkaufsmöglichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten. Es hängt jedoch davon ab, wie lange der Besuch dauert, um zu planen, welche Orte tatsächlich besucht werden sollten. Ebenso macht es einen Unterschied, Singles, Paare oder Familien reisen, denn jede Gruppe hat unterschiedliche Wünsche, Ideen und Bedürfnisse. Trotz allem ist es gut, vor der Reise einige Vorstellungen zu haben, welche Attraktionen besichtigt werden sollten.
Platz eins geht an die Berliner Unterwelten (berliner-unterwelten.de). Dabei handelt es sich um einen Verein, der Interessierten Bahngleise, Wege, Bunker oder andere ältere Attraktionen zeigt. Die Führungen dauern zumeist zwei Stunden und werden professionell geleitet. Es ist empfehlenswert, sich vorab anzumelden, um sicherzugehen, dass die Führungen stattfinden. Grundsätzlich werden die Führungen von Sicherheitspersonal begleitet, damit keine Unfälle geschehen können.
Der zweite Platz in diesem Ranking geht an die Einkaufsmetropolen, die nicht nur jedes Frauenherz höher schlagen lässt. Ganz besonders attraktiv präsentieren sich der Kudamm samt seinen Seitenstraßen sowie die Friedrichstraße. Beim Shopping in der Friedrichstraße können Besucher sogleich den Grenzübergang “Checkpoint Charlie” besichtigen, um einen kleinen Eindruck von den früheren Gegebenheiten zu erhalten. Ein Fotoapparat sollte grundsätlich dabei sein, um ein schönes Erinnerungsfoto schießen zu können.
Platz drei ist bereits seit Jahren beliebt bei Groß und Klein, auch wenn Knut leider nicht mehr lebt: Der Berliner Zoo (zoo-berlin.de). Sicherlich ist es eine gute Idee, einige Stunden für den Aufenthalt einzuplanen, um die Vielfalt der Tiere und Pflanzen ausgiebig bewundern zu können. Selbstverständlich gibt es vergünstigte Familientickets und Besitzer der Erlebnis-Ticket WelcomeCard (visitberlin.de/de/welcomecard) erhalten ebenso preiswerte Konditionen, um bares Geld zu sparen.
Kulturfreunde werden das Angebot der Hauptstadt ganz besonders genießen und sich auf einen schönen Abend mit dem verdienten vierten Platz freuen. Das Portal der Bühnen und Theater in Berlin ermöglicht eine langfristige Planung und offeriert eine Onlinebuchung (berlin-buehnen.de). Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Theaterfreunde ebenso spontan einen schönen Abend buchen können – es lohnt sich, die Anbieter zu kontaktieren, die allen Interessierten ebenso mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Platz fünf gehört in dieser Liste dem Reichstag. Oftmals ist die Warteschlange sehr lang, weshalb Familien die Möglichkeit haben, durch den Seiteneingang in den Reichstag zu gelangen. Dazu ist es ratsam, sich an die Damen und Herren zu wenden, die sich vor dem Reichstag platziert haben und die Familien weiterleiten. Für alle anderen Besucher gilt, dass Führungen vorab gebucht werden können (stadtgeschichten-berlin.de/Reichstag), um Wartezeiten zu vermeiden.
Günstiger Familienurlaub in Berlin
In Berlin, der deutschen Hauptstadt, ist das Hotel- und Übernachtungsangebot für Familien riesig. In jedem Stadtteil sind geeignete Unterkünfte zu finden.
B&B Hotels
Unkompliziert ist die Buchung für ganze Familien bei den B&B Hotels unter hotelbb.de, die mit speziellen Familienzimmern aufwarten können. Die direkte Lage am Potsdamer Platz eröffnet für Berlinbesucher die ganze Stadt mit allen Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür. Für vier Personen sind 60 Euro im Vierbettzimmer für Familien anzusetzen, wenn zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 12 Jahren anreisen. Frühstück kann wahlweise dazu gebucht werden.
Hotels mit Familienzimmern
Verschiedene andere Hotels bieten ebenfalls moderate Preise für Kinder, die mitreisen. Im Citylight-Hotel in Berlin-Mitte sind unter citylight-hotel.de und im Berliner Hof unter berliner-hof.de Kinderermäßigungen zu finden. In Berlin-Mitte im Citylight zahlen Kinder unter 6 Jahren gar nichts, bis 11 Jahre 11 Euro und zwischen 13 und 16 Jahren 16 Euro. In Charlottenburg dürfen Kinder im Berliner Hof unter 5 Jahren kostenlos im Zimmer mitwohnen. Im Alter von 6 – 11 Jahren zahlen sie 5,50 Euro und im Alter von 12 – 18 Jahren 35,00 Euro, wenn sie im Zimmer der Eltern untergebracht werden. Am Anhalter Bahnhof nahe Potsdamer Platz bietet Berlin nun auch ein Etap-Hotel, das mit bekannt niedrigen Preisen in der City von Berlin auch Familien zum preiswerten Urlaub einlädt.
Günstige Preise in den Berliner Hostels
Besonders preiswert lebt es sich in den vielen Berliner Hostels, die für junge Reisende erdacht wurden. Auf der Website hostelbookers.com ist eine ewig lange Liste verschiedener Hostels zu finden, die mit niedrigen Preisen Reisende nach Berlin verwöhnen. Familien mit Teenagern sind dort besonders gut aufgehoben, da die Teenager Abwechslung und multikulturelle Begegnungen finden können.
1stfloorhostel in Friedrichshain und im citystay in Berlin-Mitte
Beim 1stfloorhostelberlin.de ist in den Preisen die Bettwäsche enthalten. Ein Zimmer mit 5 oder auch 6 Betten kostet je Person 15 Euro. Im Zimmer mit 3 Betten zahlt jede Person 19 Euro und ein komplettes Apartment ist für 90 Euro zu buchen. Für das frühstück sind lediglich 3 Euro zu zahlen. Das 1stfloorhostel liegt am Ostbahnhof im Stadtteil Friedrichshain und ist somit verkehrsgünstig, wie die meisten Hostels, gelegen und eröffnet viele Sehenswürdigkeiten.
Auch das citystay-hostel.eu bietet moderate Preise und vom Zweibettzimmer bis zum Zehnbettzimmer alle Varianten. Familien können hier ein Zimmer für sich in der passenden Größe buchen. Je Nacht werden ungefähr 21 Euro je Person fällig. Es ist im Berliner Stadtteil Mitte lokalisiert und damit mitten im Touristenbereich Berlins rund um den Hackeschen Markt.
Die 3 größten Sehenswürdigkeiten Deutschlands
Immer mehr Deutsche machen Urlaub im eigenen Land. Dabei stehen bestimmte Sehenswürdigkeiten ganz oben auf der Skala der beliebtesten Reiseziele. Die letzte Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes erfolgte im Jahr 2010. Gemeinsam mit dem Portal meinestadt.de befragte der DTV 1600 Personen online nach ihrem persönlichen Favoriten. Das Ergebnis überraschte wohl niemanden: unangefochtene Nummer 1 der Top-Sehenswürdigkeiten ist und bleibt der Kölner Dom! Auch um die Plätze zwei und drei konkurrieren stets dieselben Kandidaten. 2010 gewann die Dresdner Frauenkirche das Rennen um den zweiten Platz. Im Jahr zuvor hatte das Brandenburger Tor die Nase vorn. Damals wählten 3000 Befragte die Frauenkirche auf Platz 3, dicht gefolgt von Schloss Neuschwanstein. Da es die meisten ausländischen Touristen seinetwegen nach Füssen im Allgäu zieht, dürfte der Märchenpalast von König Ludwig II im internationalen Rahmen den Spitzenplatz belegen.
Fast 1,5 Millionen kommen Jahr für Jahr nach Neuschwanstein. Die meisten Besucher nehmen lange Wartezeiten in Kauf, um jene Residenz zu sehen, die sich der menschenscheue Monarch als prunkvollen Rückzugsort erbauen ließ. Die Fertigstellung konnte der Märchenkönig nicht mehr erleben. 1886 ertrank Ludwig II unter mysteriösen Umständen sieben Wochen vor der Eröffnung. Erbaut wurde Schloss Neuschwanstein im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg. Nach dem Tode des Bayernkönigs blieb das Meisterwerk unvollendet. Doch der fehlende Bergfried dürfte die Faszination an den reich geschmückten Innenräumen und der atemberaubenden Aussicht kaum schmälern.
Man braucht keine Eintrittskarte und muss nicht Schlange stehen, um Berlins größte Attraktion zu bewundern. Fast jeder Besucher kommt beim Bummel über den berühmten Boulevard „Unter den Linden“ am Brandenburger Tor vorbei. Das Stadttor am Pariser Platz liegt heute im Bezirk Berlin-Mitte und wurde mit der Wende zum Herzstück der Hauptstadt. Preußenkönig Friedrich Wilhelm II ließ das 26 Meter hohe Bauwerk aus Elbsandstein im frühklassizistischen Stil errichten. Von 1788 bis 1791 dauerten die Bauarbeiten unter Leitung des Architekten Carl Gotthard Langhans. Die eindrucksvolle Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria schuf der Bildhauer Johann Gottfried Schadow nach dem Vorbild antiker Streitwägen. Als einziges von 18 Stadttoren hat das Brandenburger Tor Berlins wechselvolle Geschichte überdauert. Seit dem Fall der Mauer gilt es als nationales Symbol, dem auch ausländische Staatsgäste ihre Reverenz erweisen.
Genauso tief dürften die Gefühle sein, die wir Deutschen für unsere beliebteste Sehenswürdigkeit empfinden. Der Kölner Dom steht schon seit dem Mittelalter in der Stadt am Rhein. Und noch immer wird an ihm gearbeitet, renoviert und restauriert. Mit 157 Metern Höhe ist die gotische Kathedrale der drittgrößte Sakralbau der Welt. Ebenso eindrucksvoll sind das 144 Meter lange Hauptschiff und die reich geschmückten Chorkapellen. Täglich strömen rund 20.000 Besucher in den Kölner Dom. Viele bewundern den Dreikönigenschrein, der als größte mittelalterliche Goldschmiedearbeit gilt. Angeblich ruhen die Gebeine der Heiligen Drei Könige in dem reich verzierten Schrein.
Geschichte Berlins
Die urkundliche Geschichte der Stadt Berlin beginnt am Ende des 12. Jh. Das Gebiet um Berlin ist zwar vermutlich seit der Zeit um 60.000 v.Chr. besiedelt, wie Funde prähistorischer Zeugnisse vermuten lassen, allerdings kann eine Stadtgründung auf dem Gebiet der heutigen Berliner Kernstadt nicht vor dem Mittelalter nachgewiesen werden.
Nachdem in Antike und Frühmittelalter dort germanische wie slawische Stämme gesiedelt hatten, wurde das Gebiet um Berlin 1157 von Albrecht I. aus dem Geschlecht der Askanier durch die Gründung der Mark Brandenburg und Vertreibung der Slawen quasi Teil des Heiligen Römischen Reiches.
Es folgte eine Siedlungsgründung an einer Furt über die Spree; während am rechten Ufer Alt-Berlin (also der historische Kern des heutigen Berlin) gegründet wurde, entstand auf einer Spreeinsel der Ort Cölln. Die erste urkundliche Erwähnung der Namen Berlin und Cölln fand 1244 bzw. 1237 statt. Berlin erhielt vermutlich 1240 das Stadtrecht, 67 Jahre später folgte der Zusammenschluss der Teile Cölln und Berlin zur Doppelstadt Berlin-Cölln. Die Verleihung des Marktrechtes an die Stadt machte sie wirtschaftlich stärker als die umliegenden Städte wie z.B. Spandau.
1320 ging nach dem Aussterben der Askanier die Mark Brandenburg und damit Berlin in die Hand der Wittelsbacher über, allerdings nur bis zur Übernahme des ersten Kurfürstenamtes durch Friedrich I. aus dem Haus der Hohenzollern.
Die Verlegung des Wohnsitzes der Hohenzollern nach Berlin sorgte für den Verlust des Status einer Hansestadt, womit sich der wirtschaftliche Schwerpunkt von Handel auf Produktion und Versorgung für den Adel verlagerte. Im 16. Jh. überschritt die Einwohnerzahl Berlins erstmals die 10 000.
1539 sorgte der damalige Kurfürst und Herzog von Preußen Joachim II für ein Vorantreiben der reformatorischen Gedanken und beschlagnahmte im Rahmen der Säkularisierung Eigentum der katholischen Kirche, mittels dessen er den berühmten Kurfürstendamm errichten ließ.
Nachdem sich im Dreißigjährigen Krieg die Bevölkerung der Stadt halbiert hatte und große Teile der Stadt zerstört oder beschädigt worden waren, betrieb der Kurfürst Friedrich Wilhelm eine intelligente Migrations- und Religionspolitik. So gewährte der vertriebenen jüdischen Familien aus Österreich Asyl und ermöglichte den aus Frankreich vertriebenen Hugenotten das Unterkommen in Brandenburg, was unter andrem dazu beitrug, dass zu Beginn des 18. Jh. über 20 Prozent der Berliner Bevölkerung französisch war. Weitere Einwanderer kamen aus Böhmen und Polen.
Zu dieser Zeit entwickelten sich auch das preußische Königtum sowie der preußische Militärstaat. Unter Friedrich dem Großen wurde Berlin Zentrum der Aufklärung, was allerdings durch seinen Nachfolger rückgängig zu machen versucht wurde.
1806 wurde Berlin durch französische Truppen unter Napoleon Bonaparte eingenommen und der altpreußische Militärstaat wankte und wurde teilweise demokratisiert. Im
Im 19. Jahrhundert hielt die Industrialisierung Einzug und Berlin erreichte eine Größte von 400 000 Einwohnern, es wurden bedeutsame Institutionen gegründet wie die Humboldt-Universität. /sent ?>Nach der deutschen Revolution und dem Krieg zwischen Preußen und Frankreich folgte 1871 die Gründung des dt. Kaiserreiches. Berlin wurde Zentrum einer durch Preußen regierten deutschen Nation, welche wirtschaftlich und wissenschaftlich führend war, jedoch vom konservativen und militaristisch geprägten Preußen in ihrer politischen und kulturellen Freiheit unterdrückt wurde. Ende des 19. Jh. war Berlin eine Stadt von 800 000 Einwohnern.
Der Erste Weltkrieg brachte im Winter 1916/17 Hunger nach Berlin und nach der Niederlage Deutschlands im Krieg beendete Wilhelm II durch seine Abdankung das Ende der Hohenzollernmonarchie.
Die Unruhen und innerdeutschen Kämpfe, besonders zwischen Rechtskonservativen und Kommunisten in Berlin führten 1919 zu einer Verlegung der Regierung nach Weimar. Nach der Wirtschaftskrise 1923 begannen in Berlin die „goldenen Zwanziger“, in welchen Berlin industriell und kulturell zur größten Stadt Europas wurde. Die Einwohnerzahl des Großraums Berlin betrug damals fast 4 Millionen Einwohner. Aus dieser Zeit stammt unter anderem der Flughafen Tempelhof.
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 wurde Berlin erneut Hauptstadt des Deutschen Reiches. Bis 1945 blieb Berlin Zentrum des Hitlerregimes und erlitt durch den Bombenkrieg der Alliierten schwerste Schäden an Bewohnern und Gebäuden. Nach der Eroberung durch die Alliierten wurde Berlin in vier Besatzungszonen aufgeteilt.
Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 sowie der Deutschen Demokratischen Republik war Berlin quasi in zwei Hälften geteilt, da beide Staaten den Großraum Berlin formal für sich beanspruchten. Der Ostteil blieb Hauptstadt der DDR, während die westliche Regierung nach Bonn umzog. 1961 wurde durch den Bau der Berliner Mauer die Teilung eine faktische.
Da Berlin am Krisenpunkt des Kalten Krieges selbst lag, war es im 20. Jh. immer wieder Schauplatz von Auftritten berühmter Politiker wie John F. Kennedy.
Der Westteil der Stadt war darüber hinaus Zentrum der studentischen Protestbewegungen der 68er und Anfang der 70er bildete sich eine Terroristenszene aus Anhängern der RAF und der Bewegung 2. Juni.
Nach der Wiedervereinigung der deutschen Staaten wurde Berlin 1990 wieder Hauptstadt Deutschlands. 1999/2000 wurden die bundespolitischen Organe Bundestag und Bundesrat in Berlin aktiv.
Heute besitzt die Stadt 3,4 Millionen Einwohner und ist eine der meistbesuchten Städte Europas.
Berliner Mauer
Tatsächlich gibt es die Berliner Mauer in der wiedervereinigten Stadt Berlin schon lange nicht mehr. Doch ist die Erinnerung an sie, mit all ihren Konsequenzen und Hindernissen für die Menschen während der 28 Jahre dauernden Stadttrennung noch durchaus lebendig. Die Stadt ist wieder zusammengewachsen und nur für die Nachwelt erhaltene Exponate erinnern an die Separation.
Am frühen Morgen des 13. August 1961 wurde durch die DDR-Regierung zur Unterbindung des Fluchtstromes damit begonnen, zunächst mit Hilfe von Betonpfählen und Stacheldraht, eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin zu errichten. Die offizielle Begründung der Mauererrichtung durch die SED-Führung lautete „Antifaschistischer Schutzwall zur Friedenssicherung“. Von heute auf morgen waren Familien und Freunde plötzlich getrennt. Auch den etwa 60.000 Berufspendlern war das Betreten der westdeutschen Zone untersagt. Häuser wurden kurzfristig abgerissen, zwangsgeräumt oder zugemauert, mitunter sogar einfach im Grenzbereich getrennt. Die Bahnverbindungen wurden an den Grenzstellen unterbrochen oder gekappt. Um die Mauer nachfolgend weiter zu verstärken, wurden tiefe und weitläufige Gräben, manchmal bis zu 100 Metern, ausgehoben und die Stacheldrahtzäune durch Betonmauern ersetzt, die größtenteils knapp vier Meter hoch und mit einer Krönung aus Betonröhren versehen waren. Zusätzlich montierte Selbstschussanlagen und die Verminung des entstandenen Grenzgebietes sorgten zusammen mit erteilten Schießbefehlen der Grenztruppen dafür, dass absolut kein Durchkommen für die Bevölkerung mehr möglich war. Auch wurden Wachtürme, Schutzbunker, Hundelaufanlagen und völlig sichtfreie Patrouillenwege errichtet sowie zum Teil eine zweite Mauer dahinter errichtet. Die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und zur DDR war etwa 166 km lang. Auf einer Länge von 107 km stand die Berliner Mauer, die 192 Straßen durchschnitt. Zwischen dem 13.08.1961 und dem 09.11.1989 gab es offiziell knapp 170 Todesfälle von Personen durch Gewaltakte, die die gleichwohl versuchte Flucht nicht überlebt haben.
Als am 23. August 1989 Ungarn seine Grenzen öffnete, flohen etwa 13.000 Urlauber und drängten sich in Budapest in der Botschaft. Auch in der Tschechoslowakei in Prag gab es ähnliche Bilder. Es kam zu Demonstrationen und Massenveranstaltungen, um die Reisebeschränkungen der DDR-Bürger aufzuheben. Nach vielen politischen Prozessen fiel die Berliner Mauer unter großem Jubel der Bevölkerung am 09. November 1989.
Berliner Siegessäule
Wer nach Berlin kommt, der sieht sie schon von Weitem. Ebenso wie den Funkturm, den Fernsehturm oder die Silhouette des Potsdamer Platzes. Die Berliner Siegessäule zieht in jedem Jahr einige Hunderttausend Besucher an, die sich nicht selten durch das Innere des Monuments wagen, um von oben die gute Aussicht genießen zu können. Dabei sind die als Goldelse bekannte Figur und ihr Sockel historische Zeugnisse verschiedenen Zeiten. So künden die Inschriften auf den Steinen von vielen Kriegen, jedoch auch von der Befreiung.
Im Gegensatz zu ihrem heutigen Standort am Großen Stern in Berlin, war sie ehemals auf dem Königsplatz postiert. Hier stand sie in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Palais Raczynski, das ab 1884 dem Neubau des Reichstagsgebäudes weichen musste. Erst 1938 wurde die Siegessäule mit anderen Denkmälern auf den Großen Platz verschoben, der unter dem Architekten Albert Speer zu einem Ehrenplatz des Reiches umfunktioniert werden sollte. Dabei erhielt die Säule ihr viertes Segment und wuchs auf eine Gesamthöhe von beinahe 67 Metern an.
Der Sockel der Säule ist mit Reliefs verschiedener Berliner Bildhauer verziert. Diese gehen thematisch auf die Kriege ein, zu deren Anlass das Denkmal einst erbaut wurde. Die drei Segmente, die die ursprüngliche Säule bildeten, sind mit vergoldeten Kanonenrohren bestückt. Diese erinnern ebenfalls an die drei Kriege und wurden in ihnen erbeutet. Da das vierte Segment keinen Krieg zum Anlass hatte, wurde es lediglich mit Girlanden statt Kanonenrohren ausgeschmückt. Zudem weist das Innere der Säule Inschriften verschiedener Epochen auf, die alle von geschichtlichen Ereignissen künden.
Wer der Goldelse einen Besuch abstatten möchte, kann diesen in eine Begehung des gesamten Reichtagsviertels eingliedern. Besonders das Brandenburger Tor sowie der Reichstag selber sind ebenfalls wichtige Berliner Sehenswürdigkeiten. Die Siegessäule befindet sich unweit des Brandenburger Tores und kann unter Nutzung der Zufahrstraßen nicht verfehlt werden. Die Öffnungszeiten sind von der Saison abhängig, jedoch täglich meist zwischen 10 und 18 Uhr gelegen. Für den Eintritt sollten 2,50 € (ermäßigt 1,50 €) pro Person bereitgelegt werden.
Alexanderplatz
Der Alexanderplatz ist eines der historischen Zentren und der belebteste Platz Berlins. Obwohl im 18. Jahrhundert noch vor der Stadtmauer gelegen, erlangte das Areal damals schon zentrale Bedeutung für die Stadt. Durch das hier befindliche Oderberger Tor gelangten die meisten Waren und Rohstoffe nach Berlin. Vieles wurde gleich auf dem Markt vor dem Tor umgeschlagen. Da die Viehhaltung innerhalb der Stadtmauern verboten war, etablierte sich hier auch gleich noch der Berliner Viehmarkt.
Nachdem auf diesem „Paradeplatz“ 1805 der russische Zar Alexander I. empfangen worden war, verlieh der preußische König Friedrich Wilhelm III. eine Woche später dem historischen Boden den Namen „Alexanderplatz“.
Zuvor aber waren zahlreiche Veränderungen vonstatten gegangen. Durch die neue Berliner Zollmauer von 1734 war der Alexanderplatz bereits innerstädtisch und zum betriebsamsten Viertel Berlins geworden. Nebeneinander existierten die unterschiedlichsten Gewerbe, Glaubensgemeinschaften, Wohnbauten, Verwaltungen und Militär. Für Reisende war es der erste Anlaufpunkt. Selbst Berühmtheiten wie Lessing, Schinkel oder Kleist lebten hier. Die Durchmischung der Bevölkerung und die verwinkelte Bebauung wurde zum Markenzeichen des Viertels.
Im 19. Jahrhundert kamen noch Theater und Unterhaltungsetablissements dazu sowie die Einbindung als Knotenpunkt in das Berliner Verkehrsnetz. Die Eröffnung der Berliner Stadtbahn 1882 auf den ehemaligen Festungswällen machte den Alexanderplatz zur bedeutendsten Station der Stadt. Nach dem Marktverbot 1896 verdichtete sich die Bebauung auf dem Platz extrem. Nun gab es hier auch gehobene Hotels und Kaufhäuser.
Dieses ganz spezielle Milieu war dann auch die Vorlage für Döblins berühmten Roman „Berlin-Alexanderplatz“. Der Held Franz Biberkopf trifft in seiner Berlin-Geschichte die unterschiedlichsten Figuren – von der Dirne bis zum reichen Bürger.
In den 20er und 30er Jahren erhielt der Platz aber auch seine heutige Grundgestalt. Die zwielichtigen Gewerbe wurden in die Seitenstraßen abgedrängt. Das sprichwörtliche „Berliner Tempo“ leitet sich aus der Vielzahl von wechselnden Reklamen ab, die hier am Alexanderplatz zum Synonym für hektisches Großstadtleben wurden.
Nach der Zerstörung im II. Weltkrieg machte die DDR-Regierung den Alexanderplatz zum großflächigen städtebaulichen Vorzeige-Ensemble. Seine ursprüngliche Belebtheit eroberte sich der Alexanderplatz nach der Wende wieder zurück.