Archiv für die Kategorie „Sehenswürdigkeiten“

Die besten Bücher über Sehenswürdigkeiten in Berlin

Berlin steckt voller Sehenswürdigkeiten. Die dynamische Stadt befindet sich dazu in ständigem Wandel – mit dem Effekt, dass weitere sehenswerte Besonderheiten hinzukommen. Niemand wird jemals über Berlin sagen können, nun habe er alles gesehen. Wer meint, er brauche bei einem Besuch Berlins bloß loszuspazieren, um automatisch auf all diese Punkte zu stoßen, der kennt Berlin wirklich nicht. Berlin ist riesig. Das schließt auch große Areale ohne nennenswerte touristische Highlights ein. Andererseits sind Ku’damm, Gedächtniskirche und Brandenburger Tor noch lange nicht alles.

Zig Regalmeter gedruckter Reiseführer stehen zur Auskunft bereit und bilden eine neue, beinahe unüberwindliche Berliner Mauer. Daraus sollen ein paar Bücher herausgelöst werden und als wirklich gute Tipps zu Berliner Sehenswürdigkeiten vorgestellt werden – jenseits von den allseits bewährten und bekannten Standard-Reiseführern:

Thomas Götz: Berlin. Sehenswürdigkeiten und Museen

10 Stadtrundgänge und 30 Museen laden zum Nachmachen ein. Neben bekannten stehen auch weniger bekannte Ecken Berlins zur Wahl.

Jürgen Scheunemann: Top 10 Berlin

Mehr in Stil eines gewohnten Reiseführers ist dieser Band, doch mit unverkennbar eigener Handschrift. Außer den Wahrzeichen geht er auf die Stadtteile ein, berücksichtigt die Anliegen Behinderter, und auch das Shopping kommt nicht zu kurz.

Daniel A. Kempken: Schlaglichter Berlin: Highlights und Kuriositäten – Tipps und Geheimtipps

Die Besonderheiten Berlins als Metropole stellt der Autor aus subjektiver Sicht sehr unterhaltsam und witzig vor. Er zeigt Spannendes, was selbst Berliner noch verblüfft. Egal, ob touristischer Berlin-Frischling oder Alteingesessener: Dieses Buch hat viel zu bieten.

Duncan J. D. Smith: Nur in Berlin: Ein Reiseführer zu sonderbaren Orten, geheimen Plätzen und versteckten Sehenswürdigkeiten

Nur nicht abschrecken lassen vom ellenlangen Titel! Dieses Buch sollte Besucher, die nicht nur oberflächliche Informationen zur Stadt suchen, unbedingt nach Berlin begleiten. Sein Titel sagt bereits alles zum Inhalt, der neben reinen Beschreibungen auch einige historische Anekdoten enthält.

GEO Special: Berlin (03/2009)

Halb Zeitschrift, halb Reiseführer, trifft der Leser hier nur eine begrenzte Auswahl an Themen zu Berlin und seinen sehenswerten Besonderheiten an. Doch diese Artikel haben es in sich und bilden die ideale Abrundung und Entspannung zu komprimierten Reiseführern.

National Geographic Explorer: Berlin (01/2011)

Ganz aktuell, handelt es sich auch hier um eine informative Mischung aus Zeitschrift und Reiseführer.

Dirk Laubner: Am Himmel von Berlin und Potsdam

Fantastische Luftaufnahmen präsentieren Berlin und seine Nachbarstadt Potsdam einmal von einer ganz anderen Seite und verschaffen den sich im Häusermeer fortbewegenden Touristen einen ganz neuen Überblick.

Wladimir Kaminer: Ich bin kein Berliner – Ein Reiseführer für faule Touristen

Lektüre und Reiseführer in einem, ist dieser Kaminer-Band über Berlin eine unterhaltsame Abrundung der Reiseführer-Ausstattung.

 

Urlaub in Berlin – 5 Tipps

Die Bundeshauptstadt ist ein beliebtes Ziel für Touristen, und es gibt wahrlich viel zu sehen. Da Städtereisen meist nur von kurzer Dauer sind, ist es wichtig, in kurzer Zeit möglichst viel erleben zu können. Daher haben wir die fünf wesentlichsten Hotspots für Reisende zusammengestellt, damit die Zeit optimal genutzt werden kann.

Reichstagsgebäude

Hier befindet sich seit 1999 der Sitze des Deutschen Bundestages. Das Gebäude wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stil der Neorenaissance errichtet und von 1991 bis 1999 grundlegend umgestaltet. Die Kuppel ist heute eines der beliebtesten Ziele in Berlin, und man kann nach unten in den Plenarsaal blicken oder die Aussicht über Berlin rundherum genießen.

Gedächtniskirche

Das Kirchengebäude wurde im Jahr 1943 während der Luftangriffe gegen Berlin in Brand gesetzt. Nach dem Krieg wurde ein neues Kirchengebäude aufgebaut, wobei allerdings der zerstörte Turm als Mahnmal belassen wurde. Die ehemalige Eingangshalle dient heute als Raum des Gedenkens an die Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs.

Brandenburger Tor

Mit dem Brandenburger Tor, das am Pariser Platz steht, stehen viele wichtige Ereignisse in der Geschichte Berlins und Deutschlands in direktem Zusammenhang. Es markierte die Grenze zwischen Ost- und Westberlin, und heute sieht man es im Allgemeinen als Symbol für den überwundenen Kalten Krieg und die Wiedervereinigung Deutschlands.

Fernsehturm

Der Fernsehturm ist 368 Meter hoch und damit das höchste Bauwerk in Deutschland. Er wurde in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes errichtet und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Neben einer Besucherplattform kann man auch eine Bar und ein Restaurant besuchen. Da sich der Fernsehturm überaus großer Beliebtheit erfreut, wird empfohlen, die Tickets für die Liftfahrt vorab im Internet zu buchen, um längere Wartezeiten zu vermeiden.

Olympiastadion

Dieses Stadion wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 zwischen 1934 und 1936 errichtet, heute ist es die Heimstätte des Fußballvereins Hertha BSC. Doch im Stadion wird nicht nur Fußball gespielt: Es finden auch regelmäßig Leichtathletik-Meetings statt, im Jahr 2009 wurde sogar die Weltmeisterschaft ausgetragen.

In Berlin ist aber auch für den kulturellen Genuss gesorgt: Man kann klassische Konzerte, Musicals oder verschiedene Shows und Theateraufführungen besuchen, bevor man den Tag gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lässt.

Tipp:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, kann man den Tag mit einer Rundfahrt mit einem der zahlreichen Hop-on-Hop-off-Busse beginnen. Diese verkehren in regelmäßigen Abständen zwischen den Highlights, und mit dem Kauf einer Karte kann man beliebig oft ein- oder aussteigen, um die eine oder andere Sehenswürdigkeit genauer zu besichtigen. Wenn man dann noch für den Abend eine Rundfahrt auf der Spree bucht, dann bleibt der Aufenthalt in Berlin unvergesslich in Erinnerung! Für diejenigen unter euch, welche auch während den Besichtigungen ein wenig Sport treiben wollen, gibt es in Berlin haufenweise Ausleihshops für Elektrofahrräder.

Die 3 größten Sehenswürdigkeiten Deutschlands

Immer mehr Deutsche machen Urlaub im eigenen Land. Dabei stehen bestimmte Sehenswürdigkeiten ganz oben auf der Skala der beliebtesten Reiseziele. Die letzte Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes erfolgte im Jahr 2010. Gemeinsam mit dem Portal meinestadt.de befragte der DTV 1600 Personen online nach ihrem persönlichen Favoriten. Das Ergebnis überraschte wohl niemanden: unangefochtene Nummer 1 der Top-Sehenswürdigkeiten ist und bleibt der Kölner Dom! Auch um die Plätze zwei und drei konkurrieren stets dieselben Kandidaten. 2010 gewann die Dresdner Frauenkirche das Rennen um den zweiten Platz. Im Jahr zuvor hatte das Brandenburger Tor die Nase vorn. Damals wählten 3000 Befragte die Frauenkirche auf Platz 3, dicht gefolgt von Schloss Neuschwanstein. Da es die meisten ausländischen Touristen seinetwegen nach Füssen im Allgäu zieht, dürfte der Märchenpalast von König Ludwig II im internationalen Rahmen den Spitzenplatz belegen.

Fast 1,5 Millionen kommen Jahr für Jahr nach Neuschwanstein. Die meisten Besucher nehmen lange Wartezeiten in Kauf, um jene Residenz zu sehen, die sich der menschenscheue Monarch als prunkvollen Rückzugsort erbauen ließ. Die Fertigstellung konnte der Märchenkönig nicht mehr erleben. 1886 ertrank Ludwig II unter mysteriösen Umständen sieben Wochen vor der Eröffnung. Erbaut wurde Schloss Neuschwanstein im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg. Nach dem Tode des Bayernkönigs blieb das Meisterwerk unvollendet. Doch der fehlende Bergfried dürfte die Faszination an den reich geschmückten Innenräumen und der atemberaubenden Aussicht kaum schmälern.

Man braucht keine Eintrittskarte und muss nicht Schlange stehen, um Berlins größte Attraktion zu bewundern. Fast jeder Besucher kommt beim Bummel über den berühmten Boulevard „Unter den Linden“ am Brandenburger Tor vorbei. Das Stadttor am Pariser Platz liegt heute im Bezirk Berlin-Mitte und wurde mit der Wende zum Herzstück der Hauptstadt. Preußenkönig Friedrich Wilhelm II ließ das 26 Meter hohe Bauwerk aus Elbsandstein im frühklassizistischen Stil errichten. Von 1788 bis 1791 dauerten die Bauarbeiten unter Leitung des Architekten Carl Gotthard Langhans. Die eindrucksvolle Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria schuf der Bildhauer Johann Gottfried Schadow nach dem Vorbild antiker Streitwägen. Als einziges von 18 Stadttoren hat das Brandenburger Tor Berlins wechselvolle Geschichte überdauert. Seit dem Fall der Mauer gilt es als nationales Symbol, dem auch ausländische Staatsgäste ihre Reverenz erweisen.

Genauso tief dürften die Gefühle sein, die wir Deutschen für unsere beliebteste Sehenswürdigkeit empfinden. Der Kölner Dom steht schon seit dem Mittelalter in der Stadt am Rhein. Und noch immer wird an ihm gearbeitet, renoviert und restauriert. Mit 157 Metern Höhe ist die gotische Kathedrale der drittgrößte Sakralbau der Welt. Ebenso eindrucksvoll sind das 144 Meter lange Hauptschiff und die reich geschmückten Chorkapellen. Täglich strömen rund 20.000 Besucher in den Kölner Dom. Viele bewundern den Dreikönigenschrein, der als größte mittelalterliche Goldschmiedearbeit gilt. Angeblich ruhen die Gebeine der Heiligen Drei Könige in dem reich verzierten Schrein.

Berliner Siegessäule

Wer nach Berlin kommt, der sieht sie schon von Weitem. Ebenso wie den Funkturm, den Fernsehturm oder die Silhouette des Potsdamer Platzes. Die Berliner Siegessäule zieht in jedem Jahr einige Hunderttausend Besucher an, die sich nicht selten durch das Innere des Monuments wagen, um von oben die gute Aussicht genießen zu können. Dabei sind die als Goldelse bekannte Figur und ihr Sockel historische Zeugnisse verschiedenen Zeiten. So künden die Inschriften auf den Steinen von vielen Kriegen, jedoch auch von der Befreiung. 

 

Anlässlich des preußischen Sieges im Deutsch-Dänischen-Krieg wurde die Siegessäule ab dem Jahr 1864 erbaut. Doch kam es noch während der Bauzeit zu zwei weiteren Feldzügen. Der eine im Jahr 1866 gegen Österreich, der andere 1870 gegen Frankreich. Allen drei Waffenkämpfen sollte daher mit der Errichtung des Denkmals gedacht werden. Damals wies die Siegessäule somit nur drei statt der heutigen vier Segmente auf. Zu ihrer Spitze stand die Victoria – eine bronzene Plastik, die an die römische Siegesgöttin erinnern sollte. 

 

Im Gegensatz zu ihrem heutigen Standort am Großen Stern in Berlin, war sie ehemals auf dem Königsplatz postiert. Hier stand sie in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Palais Raczynski, das ab 1884 dem Neubau des Reichstagsgebäudes weichen musste. Erst 1938 wurde die Siegessäule mit anderen Denkmälern auf den Großen Platz verschoben, der unter dem Architekten Albert Speer zu einem Ehrenplatz des Reiches umfunktioniert werden sollte. Dabei erhielt die Säule ihr viertes Segment und wuchs auf eine Gesamthöhe von beinahe 67 Metern an.

Der Sockel der Säule ist mit Reliefs verschiedener Berliner Bildhauer verziert. Diese gehen thematisch auf die Kriege ein, zu deren Anlass das Denkmal einst erbaut wurde. Die drei Segmente, die die ursprüngliche Säule bildeten, sind mit vergoldeten Kanonenrohren bestückt. Diese erinnern ebenfalls an die drei Kriege und wurden in ihnen erbeutet. Da das vierte Segment keinen Krieg zum Anlass hatte, wurde es lediglich mit Girlanden statt Kanonenrohren ausgeschmückt. Zudem weist das Innere der Säule Inschriften verschiedener Epochen auf, die alle von geschichtlichen Ereignissen künden.

Wer der Goldelse einen Besuch abstatten möchte, kann diesen in eine Begehung des gesamten Reichtagsviertels eingliedern. Besonders das Brandenburger Tor sowie der Reichstag selber sind ebenfalls wichtige Berliner Sehenswürdigkeiten. Die Siegessäule befindet sich unweit des Brandenburger Tores und kann unter Nutzung der Zufahrstraßen nicht verfehlt werden. Die Öffnungszeiten sind von der Saison abhängig, jedoch täglich meist zwischen 10 und 18 Uhr gelegen. Für den Eintritt sollten 2,50 € (ermäßigt 1,50 €) pro Person bereitgelegt werden.

Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist eines der historischen Zentren und der belebteste Platz Berlins. Obwohl im 18. Jahrhundert noch vor der Stadtmauer gelegen, erlangte das Areal damals schon zentrale Bedeutung für die Stadt. Durch das hier befindliche Oderberger Tor gelangten die meisten Waren und Rohstoffe nach Berlin. Vieles wurde gleich auf dem Markt vor dem Tor umgeschlagen. Da die Viehhaltung innerhalb der Stadtmauern verboten war, etablierte sich hier auch gleich noch der Berliner Viehmarkt. 

 

Im Gegensatz zur planmäßigen Erweiterung Berlins kam es rund um den Alexanderplatz zu einer „wilden“ Bebauung, die sich noch heute in den überkommenen Namen wie „Spandauer Vorstadt“ oder „Scheunenviertel“ ausdrückt. Als Friedrich I. von seinem Krönungszug aus Königsberg kommend hier in Berlin einzog, erhielt nicht nur das Stadttor einen neuen Namen, sondern die gesamte Ansiedelung wurde nunmehr als „Königsvorstadt“ in die Stadtplanung aufgenommen. Am Alexanderlatz entstanden Manufakturen und, typisch für Preußen, ein Exerzierplatz. 

 

Nachdem auf diesem „Paradeplatz“ 1805 der russische Zar Alexander I. empfangen worden war, verlieh der preußische König Friedrich Wilhelm III. eine Woche später dem historischen Boden den Namen „Alexanderplatz“.

Zuvor aber waren zahlreiche Veränderungen vonstatten gegangen. Durch die neue Berliner Zollmauer von 1734 war der Alexanderplatz bereits innerstädtisch und zum betriebsamsten Viertel Berlins geworden. Nebeneinander existierten die unterschiedlichsten Gewerbe, Glaubensgemeinschaften, Wohnbauten, Verwaltungen und Militär. Für Reisende war es der erste Anlaufpunkt. Selbst Berühmtheiten wie Lessing, Schinkel oder Kleist lebten hier. Die Durchmischung der Bevölkerung und die verwinkelte Bebauung wurde zum Markenzeichen des Viertels.
Im 19. Jahrhundert kamen noch Theater und Unterhaltungsetablissements dazu sowie die Einbindung als Knotenpunkt in das Berliner Verkehrsnetz. Die Eröffnung der Berliner Stadtbahn 1882 auf den ehemaligen Festungswällen machte den Alexanderplatz zur bedeutendsten Station der Stadt. Nach dem Marktverbot 1896 verdichtete sich die Bebauung auf dem Platz extrem. Nun gab es hier auch gehobene Hotels und Kaufhäuser.

Dieses ganz spezielle Milieu war dann auch die Vorlage für Döblins berühmten Roman „Berlin-Alexanderplatz“. Der Held Franz Biberkopf trifft in seiner Berlin-Geschichte die unterschiedlichsten Figuren – von der Dirne bis zum reichen Bürger.

In den 20er und 30er Jahren erhielt der Platz aber auch seine heutige Grundgestalt. Die zwielichtigen Gewerbe wurden in die Seitenstraßen abgedrängt. Das sprichwörtliche „Berliner Tempo“ leitet sich aus der Vielzahl von wechselnden Reklamen ab, die hier am Alexanderplatz zum Synonym für hektisches Großstadtleben wurden.

Nach der Zerstörung im II. Weltkrieg machte die DDR-Regierung den Alexanderplatz zum großflächigen städtebaulichen Vorzeige-Ensemble. Seine ursprüngliche Belebtheit eroberte sich der Alexanderplatz nach der Wende wieder zurück.

Die 7 beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Berlin

1.Alexanderplatz

Der Alexanderplatz liegt im Ortsteil Mitte und ist einer der wichtigsten Verkehrspunkte für das S- und U-Bahnnetz, sowie beliebter Treffpunkt für Touristen und Berliner. Am Alexanderplatz befindet sich der berühmte Fernsehturm, der mit seinem 368 Metern zum höchsten Gebäude Deutschlands gehört. Zudem kann man dort ausgiebig Shoppen und Souvenirs kaufen.

2. Gedächtniskirche

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche liegt im Ortsteil Charlottenburg, ganz in der Nähe zum Kurfürstendamm und ist eines der historischsten Gebäude in Berlin. Während des zweiten Weltkriegs wurde sie durch Luftangriff stark beschädigt, als Erinnerung an diese Zeit jedoch nicht wieder vollständig renoviert. Direkt daneben wurde mit den Jahren die Neue Kirche mit ihren charakteristischen blauen Fenstern gebaut.

3. Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor befindet sich auf dem Pariser Platz im Ortsteil Mitte. Sein Bau wurde von König Friedrich Wilhelm dem II. gegen Ende des 18. Jahrhundert veranlasst. Der Streitwagen, die Quadriga, welche sich auf dem Tor befindet, trägt die Siegesgöttin Victoria in die Stadt herein. Das Gebäude ist das Wahrzeichen von Berlin und durch seine historische Bedeutung weltweit bekannt.

4. Museumsinsel

Die Museumsinsel befindet sich im nordlichen Teil der Spreeinsel im Ortsteil Mitte. An diesem zentralen Punkt liegen die wichtigsten Museen von ganz Berlin und Europa. Besucher finden dort das berühmte Pergamonmuseum mit dem rekonstruierten Ischtar-Tor aus Babylon. Im Neuen Museum finden die Besucher hingen antike Schätze aus der ägyptischen Kultur, wie etwa die berühmte Büste der Nofretete.

5. Berliner Dom

Der Berliner Dom befindet sich ebenfalls auf der Museumsinsel und ist eine evangelische Kirche. Das Gebäude wurde um die Jahrhundertwende gebaut und 1905 fertiggestellt, wobei es die beiden Stilrichtungen Hochrenaissance und Barock vereint. Der Berliner Dom befindet sich heute unter Denkmalschutz, dort werden jedoch regelmäßig Gottesdienste, auch für politische Ereignisse, durchgeführt

6. Reichstagsgebäude

Das Reichstagsgebäude befindet sich im Ortsteil Tiergarten und steht ganz in der Nähe des Bunderskanzleramts. Der Reichstag wurde von 1884 bis 1894 von Paul Wallot errichtet und zuletzt in den 1990er Jahren komplett neu gestaltet. Die Glaskuppel und die Aussichtsplattform sind heute die charakteristischen Merkmale des Gebäudes.

7. Sony Center

Das Sony Center ist ein Gebäudekomplex, welches sich auf dem Potsdamer Platz im Bezirk Mitte befindet. Die moderne Architektur erinnert an die typischen Gebäude einer Großstadt. Besonders bekannt ist das Forum des Sony Centers, welches ein offene Dachkuppe und einen Brunnen inmitten von Cafés und Restaurants hat. Der Hof ähnliche Platz ist ein beliebter Treffpunkt im Sommer, da er schattig und geschützt, aber dennoch im Freien ist.

Berliner Dom

Der Berliner Dom, mit vollem Namen Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin, ist eine der schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Errichtet zwischen 1894 und 1905 im Stil der italienischen Hochrenaissance und des Barock, gehört das mehrfach umgestaltete, heute denkmalgeschützte Gebäude zu den bedeutendsten protestantischen Kirchenbauten Deutschlands. Erst fast einhundert Jahre nach Baubeginn, 1993, wurde der Großteil der aufwändigen Rekonstruktionen des im Krieg stark beschädigten Doms abgeschlossen. Nun baute man noch farbige Fenster im Altarbereich ein, restaurierte die Kuppelmosaiken und reinigte die Sauer-Orgel von 1905. Im Jahre 2002 waren diese Arbeiten abgeschlossen. 2008 dann erhielt der Berliner Dom auch noch sein mit 1,5 Kilogramm Blattgold belegtes Kuppelkreuz zurück. Galt er auch schon vorher als eines der Wahrzeichen der Stadt, ist der inmitten der Berliner Museumsinsel gelegene Dom seither ein wahrer Touristenmagnet geworden. Als Eintritt in den Dom wird eine Domerhaltungsgebühr erhoben.

 

Ein besonderes Event im Berliner Dom ist die sich jährlich wiederholende Jedermann-Aufführung. Aber auch sonst finden hier neben Gottesdiensten und Feiern zu staatlichen Anlässen regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Im Dom selbst können die Predigtkirche mit ihrer beeindruckenden Kuppel besichtigt werden, die Tauf- und Traukirche, das Kaiserliche Treppenhaus und die Hohenzollerngruft. Eindeutiges Highlight dürfte aber der Kuppelumgang sein. Der Blick auf die Mitte Berlins von der Domkuppel aus ist beeindruckend! Ihn muss man sich aber auch hart erarbeiten: Erst, wer 270 Studen erklommen hat, wird mit dieser faszinierenden Aussicht belohnt. Besonders zu empfehlen ist dieser Weg bei schönem Wetter. Zu Füßen liegen einem von dort oben die Museumsinsel mit Schlossplatz und Lustgarten. Und erst aus dieser Perspektive offenbart sich dem Betrachter, dass das Ensemble Schloss, Dom, Museen symbolisch die Trias Macht, Religion und Geist verkörpern soll.

Demjenigen, der auf der Suche nach Hintergrundwissen ist, präsentiert das Dommuseum Skizzen, Entwürfe und Modelle aus der Geschichte des Doms, aber auch Innenraummodelle im Maßstab von 1.25, die einen plastischen Eindruck von Kaiserlichem Treppenhaus, Predigtkirche und Denkmalskirche geben. Auch wenn die Warteschlangen vor dem Dom nie Reichstag-Niveau erreichen, sollte man mit etwas Wartezeit rechnen. Schließlich gilt der Berliner Dom als eine der Hauptsehenswürdigkeiten Berlins, und viele Sightseeingtouren machen hier Halt. Wer darauf keine Lust hat, sich aber dennoch an dem herrlichen Bauwerk erfreuen will, kann auf eine der zahlreichen Schiffstouren ausweichen, beispielsweise die Brückenfahrt. Diese fährt die interessantesten Sehenswürdigkeiten Berlins und damit auch den Dom ab. Von der Wasserseite betrachtet erscheinen viele Sehenswürdigkeiten in einem neuen Licht, wie sie kein Reiseführer der Welt präsentieren kann. Bei schönem Wetter ein Muss!

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