Wie findet man in Berlin ein gutes Altenheim?

Nicht allen Senioren ist es vergönnt, dass sie ihren Lebensabend bei ihrer Familie, im besten Fall bei ihren Kindern, verbringen dürfen. Die Tendenz zeigt, dass es in kleinen Städten oder sogar auf dem Land viel eher möglich und realisierbar ist, dass die ältere Generation bei den Kindern wohnt. Berlin hingegen ist eine Millionenstadt und es zeigt sich immer wieder, dass Menschen im Alter primär auf sich alleine angewiesen sind. Zunächst ist es sicherlich möglich, alleine zu wohnen, jedoch kann es bei einem konkreten Pflegebedarf notwendig werden, ein gutes Altersheim zu finden. Dabei stellt sich selbstverständlich die Frage, wie ein gutes Altersheim in einer Millionenmetropole zu finden ist?

Wichtig ist, dass sich die Suchenden Zeit lassen, ein passendes Altersheim zu finden (nähere Infos zu seniorem-gerechten Wohnen finden Sie hier).  Im besten Fall beginnt die Suche ungefähr ein Jahr vor dem geplanten Einzug der Senioren. Zunächst sollte darüber nachgedacht werden, welche Voraussetzungen das Altenheim erfüllten sollte. Geht das dabei lediglich um betreutes Wohnen? Oder ist die zu betreuende Person dement, bettlägerig und somit im Alltag stets auf konsequente Hilfe angewiesen? Sind die Kriterien nicht eindeutig, sollte der Hausarzt diesbezüglich gefragt werden.

Ein Hausarzt kann somit auch die erste Anlaufstelle sein, wenn es darum geht, ein gutes Altenheim zu finden. In vielen Fällen bietet dieser Arzt sicherlich einen Geheimtipp an, denn ein Hausarzt besucht viele seiner Patienten in den Altenheimen und bekommt sehr schnell einen Eindruck dieser Einrichtungen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass hier der Hausarzt natürlich nur in seine eigenen Gebiete von Berlin fährt, weshalb sein persönlicher Einzugsbereich bezüglich möglicher Altenheime begrenzt sein kann. Weiterhin kann es eine gute Idee sein, die eigene Krankenkasse zu kontaktieren. Spezielle Mitarbeiter treten regelmäßig mit den Altenheimen in Kontakt und geben sicherlich gerne Auskunft über die vorhandenen und möglichen Altenheime samt ihrer Kriterien.

Der beste Rat und die besten Ideen stammen immer von Personen, die in einem Altenheim leben oder Verwandte, Nachbarn sowie Bekannte haben, die ihren Lebensabend in einem Seniorenstift verbringen. Somit ist es immer eine gute Idee, Augen und Ohren offen zu halten und stets das Gespräch suchen. Persönlich Betroffene berichten gerne über das Altenheim in Berlin und die damit gemachten Erfahrungen.

Schließlich ist ein persönliches Telefongespräch, ein Besuch in dem potenziellen Altenheim sowie ein ausführlicher Rundgang unerlässlich. Eine eigene Checkliste sollte angelegt werden, um ganz konkret vor Ort die wichtigsten Fragen zu erläutern. Außerdem sollte nicht gescheut werden, ein besonderes Augenmerk auf das Pflegepersonal zu werfen, denn mit diesen Menschen findet der Umgang in den nächsten Jahren statt.

 

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